Liebes Tagebuch,
Donnerstag war ein sehr zweigeteilter Tag. Gleich wirst du es verstehen, versprochen! Erst einmal ging es natürlich nach einem ausgiebigen Frühstück und schönen Morgengebet wie immer los in den Workshops, wo gemalt, gefilmt und gespielt wurde. Der Filmworkshop hat sogar eine Sitcom gedreht und geschnitten.



Zum Mittag gab es lecker Reis mit Hühnchen und Crurry-Ananas Sauce. Es war so unglaublich lecker, ich glaube es hat sich wirklich jede:r nachgenommen! Beim Abendessen ging später der Rest auch direkt weg.


Anschließend haben wir beim Impulsnachmittag einen Moment innegehalten und uns gefragt, was „zuhören“ eigentlich bedeutet. Ist hören das selbe wie zuhören? Und was denken die Kinder, sind sie gut oder schlecht im Zuhören? Diesen Fragen sind wir unter anderem nachgegangen. Dazu haben wir zunächst gemeinsam das zweite Kapitel aus Michael Endes „Momo“ gelesen und uns dann in Kleingruppen zusammengetan. Auch die Frage, ob Gott uns zuhört und ob wir uns von ihm gehört fühlen, war ein zentrales Thema diesen Nachmittag. Mit einer Bitte, uns auch zukünftig zuzuhören und einem schönen Gebet endete dieser Programmpunkt dann.



Während viele etwas müde und träge von der Einkehr waren, gab es anschließend leckeres Abendessen zur Stärkung für den nächsten Programmpunkt: PARTY! Der Raum, in dem gefeiert wurde war vielleicht nicht der größte, aber dafür hatten wir die beste Quote für die Party seit langem. Den Großteil des Tanzfestes gab es keine Kinder, die nicht auf dem Dancefloor waren.

Und die Party war wirklich spektakulär. Die Nebelmaschine und das Stroboskop haben dafür gesorgt, dass die Energie absolut unmatched war. Die Playlist hatte auch einiges zu bieten: Von draußen hat es sich zum Teil angehört, als würde innen ein polnisches Familienfest stattfinden, so sehr waren alle im Bann der Musik gepackt. Hier eine kleine Playlist, um sich die Sommerfreizeit nach Hause zu holen:
- Crazy Frog
- Call me Maybe
- Ruda tańczy jak szalona
- Ale Ale Aleksandra
- Skybase
- Cotton Eyed Joe
- Sweat (Hard Techno Version)
- Ona tańczy dla mnie
Wir waren alle sehr verschwitzt – die Oberteile und Kleider haben teilweise ihre Farbe komplett geändert. Nach der Party waren wir nochmal kurz leise und haben mit einem Abendgebet den Tag ausklingen lassen. Mal schauen, was morgen passiert!



Deine JuLeRu
